Das Räuchern von Kräutern und anderen getrockneten Pflanzenteilen ist nun in der dunklen Jahreszeit sehr beliebt. Was ist aus meiner Wahrnehmung heraus aber zu beachten?

Wenn es ums Verräuchern von getrockneten Pflanzen geht, rate ich diese auf einem Metallnetz zu legen und eine Kerze drunter. So werden sie sanft erhitzt und geben ihre Stoffe langsam und sanft frei. Wenn die Stoffe frei sind und der Duft schon leicht umschlägt dürfen die Pflanzen runter. Räucherkohle und Räucherbündel sind sehr stark und verbrennen die Pflanzen. Hier nehme ich einfach nur die Energie des Feuers wahr.  Die Räume nach so einer Räucherung zeigen sich dumpf, eine schwere Energie wabert am Boden – als wenn alles Schwingende gelähmt wird.

Das kann ja jeder mal selbst ausprobieren, was besser schwingt: leichtes Erhitzen und langsame Abgabe der Potentiale und dann auch Entfernen der Pflanzen vom Räuchergitter oder das sofortige Verbrennen.

Nicht jede Pflanze möchte geräuchert werden und auch nicht alle Teile von einer Pflanze sind zum Räuchern. So lehnt die Brombeere ein Räuchern komplett ab und der Holunder gibt nur seine Blüten her.  Wie bereits in einem Beitrag erwähnt, darf man gern die Blüten der Wegwarte verräuchern. Diese durften dabei ganz mild, süß und vanillig. Es ist eine Umarmung – “Komm zu dir, bleib bei dir, wirf die Sorgen und Gedanken ab. ” ist das was sie uns damit schenkt. (Kleiner Einschub: Wußtest du, dass das Fruchtwasser leicht vanillig durftet? Daher berühren uns solche Düfte vor allem, wenn sie aus natürlichen Quellen kommen sehr stark und hüllen uns.) Letztendlich geht es immer um dich, was tut dir gerade gut, was brauchst du gerade. Das muss nicht unbedingt eine Räucherung sein! Viellleicht ist es auch einfach nur das Sitzen unter einem bestimmten Baum!

Viel Spass beim Erkunden.

Räuchermischung “Umarmung”: Ringelblumenblütenblätter, Wegwartenblüten, Kamillenblüten, Hagebuttenkerne, Früchte der Schwarzerle

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